Der Brandner Kaspar

Eine Komödie mit Musik von Kurt Wilhelm
nach der Erzählung, Motiven und Gedichten des Franz von Kobell

Musikalische Fassung von Max I. Milian

Die Geschichte vom alternden Jäger aus dem Tegernseer Tal, der dem Tod in Gestalt des „Boanlkramers“ mit Hilfe einer Flasche Kirschgeist und eines Tricks beim Kartenspiel ums Leben zwanzig weitere Lebensjahre abluchst, diese urbayerische Geschichte schrieb der Ministerialbeamte und Geheimrat Franz von Kobell 1871 für die Wochenzeitung „Fliegende Blätter“. 1975 inszenierte der Regisseur und Autor Kurt Wilhelm seine Theaterfassung des ergötzlichen Stoffes. Sie wurde mehr als fünfhundert Mal im Münchner Cuvilliès-Theater aufgeführt und brach alle Vorstellungsrekorde. Viele Zuschauer waren so begeistert, dass sie sich das Stück immer und immer wieder angesehen haben.

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Bühnenmusik, Theater, Musik, Filmmusik, Komponist, Komposition, Max I. Milian
Musikschauspiel
Arrangement für Streichquintett

"Max I. Milian hat das riesige Werk Franz Schuberts durchforstet und hat Landler, Galopp, Militärmarsch, Forellenquintett, die Unvollendete und die Sinfonie Nr. 9 für das superb spielende Theatersommer-Quintett so einfühlsam arrangiert, dass man sich die Geschichte vom Brandner Kaspar und dem Boandlkramer gar nicht mehr ohne diese Musik vorstellen mag." - Dorothea Friedrich

Momo 2023

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 2023

Zurück zum Azzurro-Leben

"Das Hoftheater Bergkirchen macht aus Michael Endes Kinderbuchklassiker "Momo" ein spektakuläres Gesamtkunstwerk mit Musik und Tanz.

Sprache, Musik (ganz große Oper von Max I. Milian) und Tanz (ideenreich choreografiert von Annalena Lipp), Bühnenbild und Kostüme (märchenhaft umgesetzt von Ulrike Beckers), Sound und Technik (echte Highlights von Max. I. Milian, Stefan und Ingo Thomas) sind so ausgezeichnet aufeinander abgestimmt, dass sie eine untrennbare Einheit bilden - sei es in den fröhlich-leichtfüßig daherkommenden Parts dieses intelligenten Spektakels für Kinder und Erwachsene, sei es in den furchteinflößenden Szenen, in denen die gruseligen, nimmersatten "grauen Menschen" nur zu gerne jedes Leben aufsaugen würden. (...)

Wie das ungleiche Trio unter Einsatz der magischen Stundenblume die Menschen aus den Fängen der Grauen befreit und die Bösewichte im Nichts verschwinden, wie der eben noch völlig durchgeknallte Gigi wieder zurück zum Azzurro-Leben findet, wie endlich wieder Zeit für- und miteinander da ist und wie sich die deprimierende Hochhaus-Trümmerlandschaft, begleitet von sphärischer Musik ins italienische Idyll zurückverwandelt: Das sollte man sich ansehen und anhören. Und sich vielleicht ein paar Gedanken über den eigenen Umgang mit der (Lebens-)Zeit machen."


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